Das 14. Fensterchen

13. Dezember 2014

Fensterchen 14B

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Drei Kerzen werde ich heute an meinem Adventkranz anzünden. Nur noch eine steht noch „jungfräulich“ da und die darf dann am nächsten Sonntag ihr Licht und ihre Wärme verbreiten. Dann wird die Eule(nkerze) in der Mitte meines Adventkranzes ganz schön ins Schwitzen kommen …

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Der „Uradventkranz„, der 1839 von dem evangelisch-lutherischen Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern im evangelischen Norddeutschland eingeführt wurde und der erst knapp hundert Jahre später auch in katholischen Gegenden zu finden war, war ein Holzkranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen als Kalender. Jeden Tag der Adventszeit wurde nun eine weitere Kerze angezündet, an den Adventsonntagen eine große Kerze mehr, so dass die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten. Diese große Ausführung mit minimal 18, wenn der Heilige Abend mit dem vierten Adventssonntag zusammenfiel, bis maximal 24 kleinen, wenn Heilige Abend auf einen Samstag fiel, und vier großen Kerzen hing in der Advents- und Weihnachtszeit beispielsweise im Kirchenraum der Sankt-Michaelis-Kirche in Hamburg sowie dem Rauhen Haus.Die gelegentlich geäußerte Vermutung, der Adventskranz habe schon lange vor der Zeit von Johann Hinrich Wichern existiert, beruht auf einem Gedicht, in dem der Adventskranz beschrieben und das häufig fälschlich Matthias Claudius (1740–1815) zugeschrieben wird. Tatsächlich stammt das Gedicht von seinem Urenkel Hermann Claudius (1878–1980):

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz – welch ein Schimmer!
Und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

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Backe, backe Kuchen

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Gehörst du zu den Menschen, die spätestens am dritten Adventsonntag selbstgemachte Kekse aller möglichen Sorten schön säuberlich in schön verzierte Keksdosen gepackt haben und nun nur noch darauf achten müssen, dass diese nicht bereits vor dem Heiligen Abend „verschwinden“? Dann hast du jetzt sicher noch genügend Zeit, eine höchst dekorative Weihnachtstorte zu kreieren.

Vielleicht diese:

Pretty-Christmas-Eggnog-Cake (Quelle mit englischem Rezept)

oder doch eher eine von diesen:

magical_christmas_tree_1    (Quelle)   Christmas-Cake-Santa-1   (Quelle)

Du siehst, deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sonst musst du nur in der Google-Bildersuche whimsical Christmas cakes eingeben, dann kannst du dich von hunderten Supertorten inspirieren lassen.

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Lachen soll man auch im Advent

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Eine Blondine ruft Ihren Freund im Büro an: „Schatz, ich habe hier ein Puzzle, aber ich kann’s nicht. Jedes Teil gleicht dem anderen.“
Darauf der Freund: „Hast du eine Vorlage?“
„Ja, auf der Schachtel ist ein roter Hahn. Aber es klappt trotzdem nicht.“
Der Freund: „Reg dich nicht auf, wir versuchen es heute Abend zusammen.“
Am Abend sieht er sich die Schachtel an. Großes Schweigen. Dann sagt er: „So, jetzt packen wir die Cornflakes wieder ein und reden nicht mehr darüber!“

(Das Wort Blondine hat übrigens absolut nichts mit der Haarfarbe zu tun)

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Ein kleiner Fuchs hockt vor dem Bau. Da hoppelt der Hase vorbei und fragt: „Ist Dein Vater daheim?“
„Nein.“
„Deine Mutter?“
„Nein“
„Aber sicher Deine Geschwister?“
„Ich habe keine Geschwister.“
Da baut sich der Hase provozierend vor dem Fuchs auf: „Was is? Willste paar auf’s Maul haben?!“

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Die Waldkapelle (Autor unbekannt)

Die Frau Doktor wünschte, ihren Ferienaufenthalt in der Nähe des Fürstenwaldes zu verleben. Da sie weiß, dass der Andrang immer sehr groß ist, reist sie schon einige Tage vorher ab, um sich ein Zimmer nach ihren Geschmack auszusuchen.

Von dem Dorfschulzen begleitet findet sie ein Einzelzimmer, mietet es für ihren Aufenthalt und fährt wieder nach Hause. Dort angekommen, fällt ihr ein, dass sie vergessen hat, zu fragen, ob ein WC (gutbürgerliches Wasserklosett) vorhanden ist. Da schreibt sie an den Dorfschulzen und bittet ihn um Antwort.

Dieser zerbricht sich bald den Kopf, was wohl WC bedeuten soll. Er fragt den Pfarrer. Dieser sagt ihm, damit wäre sicherlich die Waldkapelle gemeint. Der Dorfschulze schreibt nun folgenden Brief:

„Sehr geehrte Frau Doktor!

WC ist vorhanden. Es liegt eine viertel Stunde vom Dorf entfernt, inmitten schattigen Waldes. Es ist schon wegen seiner gesunden Lage zu empfehlen. WC ist geöffnet Mittwoch und Sonntag bis zum Beginn der Dunkelheit. Es empfiehlt sich eine viertel Stunde vor Beginn da zu sein. Es sind ca. 60 Sitze und Stehplätze vorhanden. Bei schönen Wetter findet die Veranstaltung auch unter freiem Himmel statt. Sonntags empfiehlt sich der Besuch besonders, da die Sache mit Orgelbegleitung vor sich geht.

Wir werden uns erlauben, der gnädigen Frau den besten Platz zu reservieren – inmitten duftiger Pflanzen. Die Akustik ist ganz hervorragend und schon von vielen Kennern bewundert worden. Selbst der zarteste Ton ist in allen Gegenden zu hören und verbreitet ein tausendfaches Echo. Für Besucher, denen der Weg zu lang ist, ist ein Omnibus eingerichtet.“

Der Dorfschulze

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Cat%20Box

Und diese Katze macht sich vor den zwei Hunderln ganz schön zum Affen …

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