Das 10. Fensterchen

9. Dezember 2014

Fentsrechen 10

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Heute ist Tag der Menschenrechte

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Genau genommen steht der ganze Dezember im Zeichen der Menschenrechte (warum nicht das ganze Jahr?). Aber am 10. Dezember gibt es weltweit zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen, die uns den Stellenwert der Menschenrechte vor Augen führen sollen, uns nachdenklich machen sollen, warum diese immer noch so oft und so grausam gebrochen werden. Dr 10. Dezember wurde deshalb gewählt, weil am 10. Dezember 1947 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

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Seit wann gibt es eigentlich Menschenrechte?

Bereits Kyros der Große, der erste König von Altpersien, befreite nach der Eroberung von Babylon die Sklaven. Er erklärte im Jahr 539 v. Chr., dass alle Menschen das Recht haben, ihre eigene Religion zu wählen. Dieser und andere Erlässe wurden auf einem gebrannten Tonzylinder in akkadischer Sprache mit Keilschrift aufgezeichnet.

KyrosZylinder

Heute ist diese antike Aufzeichnung als Kyros-Zylinder bekannt und als weltweit erste Charta der Menschenrechte anerkannt. Sie ist in alle sechs offiziellen Sprachen der Vereinten Nationen übersetzt worden und ihre Bestimmungen entsprechen den ersten vier Artikeln der  Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (UDHR).

Weitere Meilensteine in der Geschichte der Menschenrechte sind:

1215 Die Magna Charta
1628 Die Petition of Right
1776 Die Unabhängigkeitserklärung der USA
1787/1791 Die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika/Bill of Rights
1789 Die französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte
1864 Die erste Genfer Konvention
1945 Die Gründung der Vereinten Nationen
1948 Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

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Alle Jahre wieder …

An sich versuche ich in meinen virtuellen Adventkalendern Wiederholungen möglichst zu vermeiden. Eine Geschichte freilich habe ich schon ein paar Mal verwendet und will es heuer wieder tun:

Der Apfent (auch unter dem Titel „Weihnachten im Bayrischen Wald“ im Internet immer wieder zu finden) – heute einmal im Dialekt.

Advent im Bayrischen Wald

Eine kleine Weihnachtsgeschichte vom Huber Seppi, einem 10-jährigen Jungen aus dem Unterland Bayerns.

Der Adpfend ist de schönste Zeit im Winta.  De meisten Leit habm im Winta a Grippe. De is mit Fieber.  Mir hom a oane, owa de is mit Beleichtung und man schreibts mit ´K´.  Drei Wocha bevor´s Christkindl kimmt, stellt da Pappa de Kripp´m im Wohnzimma auf und mei kloane Schwesta und i derma mithelfa.
Kripp´m san langweile.  Owa de unser ned, wei mia habm mordstolle Figurn drin. I hob amoi an Josef und s´Christkindl auf´n Ofa g´stellt, dass ses sche warm habm – und des war eahna z´hoass. S´Christkindl is schwarz worn und an Josef hats in lauta Trümma zrissn. Oa Fuaß vo eahm is bis in Platzldoag g´flogn und des war koa schöna Anblick. Mei Mamma hat mi g´schimpft und g´sogt, das ned amoi de Heiligen vor meiner Bledheit sicha sand. Wenn d´Maria ohne Mo und ohne Kind herumsteht, schaugst ned guat aus.
Owa i hob Gott seidank vuj Figurn in meina Spuikistn – und da Josef is jetzt da Donald Duck. Ois Chistkindl woit i an Asterix nehma, wai der so kloa is, daß er in den Fuadertrog passt.
Owa da hot d´Mama g´sogt, ma ko doch ois Chistkindl koan Asterix hernehma, do is ja no as verbrennte Christkindl bessa. Es is zwar schwarz, owa immerhin no a Christkindl.
Hintan Christkindl stehnan zwoa Oxn, a Esl, a Nilpferd und a Brontosaurier. Des Nilpferd und den Saurier hob i hig´stellt, wei da Ox und da Esl warn ma z´langweili.
Links neba den Stoi kemman grod de heilign drei König daher. Oa König is an Papa im letzten Adpfend beim Putzn owe g´foin und er war total hi. Jetzt hama nur mehr zwoa heilige Könige und an heiligen Batman als Ersatz. Normal homand de heiligen Könige an haufa Zeig für´s Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree – oda so ähnlich … Vo de unsan hod oana anstatt Goid a Kaugummipapierl dabei, des glänzt so schö. Da anda hot a Marlboro in da Hand, wei ma koan Weihrauch ham. Owa de Marlboro raucht a schö, wenn mas ozündt. Da heilige Batman hat a Pistoin dabei. Des is zwar koa G´schenk füa a Christkindl, owa damit konn er´s vom Saurier beschütz´n.
Hinta dene drei Heilige san a por rotheitige Indiana und a kaasiga Engl. Den Engl is a Fuaß obbrocha, drum haman auf a Motorradl g´setzt, daß er si leichta tuat. Mit´n Motorradl kann er fahrn, wenn er grod net fliagt.
Rechts neban Stoi habma a Rotkäppchen hig´stellt. Si hod a Pizza und drei Weißbier füa d´Oma dabei. An Woif hama ned, drum lurt unta am Baam a Bummerl ois Ersatzwoif viara.
Mehr steht in unsara Kripp´m ned drin, owa des reicht a. Auf d´Nacht schoit mas Liacht ei und dann is unsa Kripp´m erscht so richte schö. Mia sitz ma olle do und sing ma Liarda vom Adpfend. Manche gfoinma, owa de meistn san ma z´luasat.
Mei Opa hot ma amoi a Gedicht vom Adpfend glernt, du des geht so:

Adpfend, Adpfend, da Bärwurz brennt,
erscht dringst oan, dann zwoa, drei, vier,
dann hauts´te mit dem Hirn an d´Tür.
Obwohl des Gedicht recht sche is, hot d´Muata gsogt, das i mir´s ned merka deaf.
Bis ma schaut, is da Adpfend voabei und d´Weihnacht a und mit dem Johr geht´s dahi. D´Gschenk san auspackt und man griagt vor Ostern nix mehr, höx´tns an Geburtstag.
Owa oans is gwiß – da Adpfend kimmt olawei wieda !!!

(Quelle)

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Lustige Krippe

Diese Krippe ist auch ganz lustig

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Ein ukrainisches Weihnachtslied

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