Beerenzeit! Schwammerlzeit!

5. August 2014

Ob Heidel-, Brom-, Him- oder Preiselbeeren – jetzt kannst du sie selber pflücken oder kaufen (auch die Erdbeeren findest du noch in den Obstregalen, obwohl ihre Zeit bei uns eigentlich schon endgültig vorbei ist). Und die Schwammerln sprießen nach jedem Gewitter mit Regenguss.
Eulinda erzählt dir in den nächsten Tagen etwas über diese Geschenke der Natur. Heute mach ich den Anfang mit den

 

Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus):

 

Die blauen Kügelchen reifen in unseren Wäldern von Ende Juni bis September. Ein „Beerengang“ lohnt sich auf vielfältige Weise: Das Pflücken ist eine gute Übung für den Rücken (wenn man es richtig macht), sie schmecken gut – „roh“ oder als Marmelade oder als „Blaubeerdatscherln“ oder im Kuchen oder, oder … und vor allem: sie sind echte Lebensmittel, die zu unserem körperlichen Wohlergehen beitragen.
Heidelbeeren enthalten den Pflanzenfarbstoff Anthocyan. Er gibt ihnen nicht nur ihre tiefblaue Farbe, sondern hilft dem Körper dabei, freie Radikale zu neutralisieren und können den Alterungsprozess der Haut deutlich bremsen.
Ihr Reichtum an Vitamin C und E macht die Heidelbeeren zu einem natürlichen „Schönheits-Futter“, und die 36 Kalorien pro 10 Deka schlagen sich auch nicht auf die Figur.
als Beerenopfer versuchte man damit Zwerge genauso wie die Gottesmutter mild zu stimmen. So romantisch die Erzählungen rund um die Waldheidelbeere sind, so prosaisch ist die Geschichte um die Kulturheidelbeere in Europa: sie wurde schlicht Anfang des 20. Jh.s aus Amerika eingeführt. (Quelle)

Auf der Seite „Eat smarter“ kannst du aus fast 300 Heidelbeerrezepten wählen!  Eins davon habe ich zum „Glustigmachen“ abgeschrieben:

Heidelbeer-Bananen-Muffins:

Heidelbeermuffins

 

Zutaten für 12 Stück:
• 1 kleine Bio-Zitrone
• 200 g Mehl
• 5 EL Weizenkleie
• 2 TL Backpulver
• 100 g Rohrzucker
• 1 Prise Salz
• 150 ml Milch (1,5 % Fett)
• 1 Ei
• 2 EL Rapsöl
• 2 reife kleine Bananen (à 125 g)
• 175 g Heidelbeere

Zubereitung:
1. Die Zitrone heiß abspülen, trockenreiben und die Schale abreiben. Mit Mehl, Kleie, Backpulver, Zucker und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben. Alles gründlich mischen.
2. Milch, Ei und Öl in einer 2. Schüssel mit einem Schneebesen glattrühren. Zur Mehlmischung geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
3. Bananen schälen und mit einer Gabel fein zerdrücken. Bananenmus zum Teig geben und gründlich unterrühren.
4. Heidelbeeren verlesen, ebenfalls zum Teig geben und vorsichtig unterheben.
5. Eine beschichtete Muffinform (für 12 Muffins) mit Papierbackförmchen auskleiden. Den Teig in die Formen verteilen.
6. Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Umluft: 180 °C, Gas: Stufe 3) etwa 30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen in die Mitte eines Muffins stechen: Kommt es sauber wieder heraus, sind die Muffins fertig; sonst noch einige Minuten weiterbacken.
7. Muffins mit den Papierförmchen aus der Form nehmen. Auf einem Kuchengitter mindestens 5 Minuten abkühlen lassen und lauwarm oder kalt servieren.

Auf der Webseite kannst du auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Fotos und kleinen Videos finden!

 

Und noch etwas zum Schmunzeln:

Kommt ein Preuße in die Steiermark, sieht Heidelbeeren und fragt einen Steirer:
„Sach’n sie mal, sind det Blaubeeren?“
Der Steirer: „Na, Schwoarzbeeren.“
Darauf der Preuße: „Aber die sind doch rot, nich?“
Antwort des Steirers: „Jo, weil’s grean san.“

 

Wilfried Highdelbeeren

Wilfried besang 1981 sogar die Highdelbeeren!

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One Response to “Beerenzeit! Schwammerlzeit!”

  1. barbara sepp Says:

    Ich habe Wilfrieds Song oft gehört, aber das er HIGHdelbeeren so schreibt war mir entgangen, herrlich… danke Sieglinde für die Bärige Inspiration…


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