Welches kostbare Gut die menschliche Stimme ist, habe ich in der letzten Zeit am eigenen Körper erfahren. Eine ausgewachsene Bronchitis und Kehlkopfentzündung mit schlimmen Husenattacken hat mich zeitweilig „sprachlos“ gemacht und auch jetzt hat meine Stimme noch den Charme eines Reibeisens. Ich könnte freilich auch sagen, sie klingt so richtig schön „verrucht“. Wobei dieses Wort nichts mit „rauchen“ zu tun hat und ursprünglich eigentlich nicht einen so negativen Touch hatte wie heute. Es kommt nämlich vom mittelhochdeutschen „verruochen“ = „sich nicht kümmern, vergessen“ und bedeutete eher „sorglos“ oder „achtlos“. Also, so sorglos bin ich meiner extremen Heiserkeit allerdings nicht begegnet.

Mein Konsum von Tee aus Isländisch Moos, Malvenblättern und Eibischwurzeln hat bereits beängstigende Ausmaße angenommen. Da ich Tee fast nur trinke, wenn ich irgendwie krank bin, habe ich mich auch gleich noch viel kränker gefühlt. Auf ärztlichen Rat hin bin ich dann doch auf Antibiotika als „Hauptmedizin“ übergegangen, gurgle und inhaliere brav und lutsche Thymian- und Salbei-Bonbons, um die Stimme wieder etwas geschmeidiger zu machen.

Und weil ich ja immer alles ganz genau wissen will, habe ich natürlich herumgegoogelt und einige recht interessante und auch kuriose Fakten zu Thema „menschliche Stimme“ gefunden, die ich dir nicht vorenthalten möchte.

  • Die Tonhöhe des Grundtons der menschlichen Stimme liegt für die männliche Stimme bei etwa 125 Hz, für die weibliche bei etwa 250 Hz. Kleine Kinder haben eine Tonlage um 440 Hz.
  • Die menschliche Stimme reicht in der Regel über zwei Oktaven, das sind 24 (Halb-)Töne. Ein Tonumfang von zweieinhalb Oktaven ist schon eine Ausnahme, die Drei-Oktaven-Stimme von Maria Meneghini-Callas gilt als Phänomen und die Vier-Oktaven-Leistung der „peruanischen Nachtigall“  Yma Sumac ragt in die Kategorie des Kuriosen und Abnormen hinein.
  • Immerhin kennt die Musikgeschichte noch andere Vier-Oktaven-Soprane. Der vierzehnjährige Mozart berichtete 1770 von seiner ersten Italienreise voller Erstaunen nach Hause, er habe in Parma die gefeierte Primadonna Lucrezia Agujari gehört, die wegen ihrer Häßlichkeit „La Bastardella“ genannt wurde. Die Stimme dieser Sängerin, so schrieb Mozart, reiche vom eingestrichenen d* bis zum viergestrichenen c, und die Primadonna habe auf dem dreigestrichenen f sogar noch getrillert. Erst die Koloratur-Sopranistin der Pariser Oper, Mado Robin, schaffte in unseren Tagen wieder diese Höhe und sogar noch einen Ton mehr.
  • Beim Sprechen sind etwa 100 Muskeln im Einsatz. Diese Bewegungen müssen automatisch ablaufen.
  • Der Geburtsschrei läuft bei allen Kindern dieser Welt gleich ab und die Tonhöhe beträgt immer etwa 400 – 450 hz. (Kammerton a1)
  • Über die verschiedenen Stimmlagen informiert dieses kurze Video.
  • Belugawal Noc
    Der Belugawal Noc macht eine menschliche Stimme nach – und überrascht damit Walforscher. Denn die Meeressäuger produzieren Geräusche auf völlig andere Art als Menschen. Und so klingt das.
  • Mit der Stimme kann man Herzen brechen, aber definitiv kein Glas.

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Goldgelb, flaumig, süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüß ….

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Bei uns gibt es sie heute fast das ganze Jahr über zu kaufen, aber am besten schmecken sie doch nach wie vor im Fasching: die Faschingskrapfen, die – je nach Region – auch Berliner, Pfannkuchen, Kräppeln, Boule de Berlin oder Jelly Doughnut heißen und die es längst nicht mehr nur mit Marmelade-Füllung sondern auch mit Vanillecreme, Rosinen oder Nougat gibt.

Bereits die Römer verzehrten bei ihren Frühlings-Bacchanalien, einem dem Gott des Weinnes gewidmeten  ausschweifenden mehrtägigen Fest in Fett gebackenes Gebäck in rauhen Mengen, das sie „Globuli“ nannten und dessen Rezept bei Marcus Portius Cato („Über die Landwirtschaft“, 149 v. Chr.) überliefert ist:

„Man mische geronnene Milch mit Speltmehl und mache daraus so viele Kügelchen wie es angeht. Dann tue Fett in einen heißen Kessel, koche darin die globuli und wende sie mit zwei Kochlöffeln fleißig um; wenn sie fertig sind, nimm sie heraus und bestreiche sie mit Honig und streue Mohn darauf.“

Aber die „Erfindung“ der Krapfen geht wahrscheinlich noch weiter zurück: bereits die Ägypter bereiteten im Fett schwimmendes Gebäck zu. Eine Darstellung aus der Zeit von Pharao Ramses III. (etwa 1200 v. Chr.) zeigt zwei Personen, die mit Hilfe stabförmiger Werkzeuge in einer Pfanne über offenem Feuer ein schneckenförmiges Fettgebäck zubereiten. In einem alten ägyptischen Grab hat man krapfenähnliche kleine Kuchen entdeckt.

Ein Schmalzgebäck namens „crapho“ oder „graphon“ gab es auch bei uns bereits zur Zeit Karls des Großen. Und „Kraphenpacherinnen“ werden in alten Urkunden schon 1486 erwähnt.

Ein schwäbisches Rezept aus dem 15. Jahrhundert kennt „krumme Krapfen“ in Form eines Hufeisens. Wann diese Krapfen rund geworden sind und ihren hellen Ring um die Mitte („Ranftl“) bekommen haben, ist nicht eindeutig nachweisbar. In den Städten, vor allem auch in Wien, wurden runde, kugelförmige Krapfen jedoch bereits im Mittelalter gewerbsmäßig in öffentlichen Schmalzkochereien hergestellt.

Ordnung in der Formenvielfalt wurde erst durch die „Kochordnung“ der Stadt Wien aus dem Jahre 1486 geschaffen, in der die „Krapfenpacherinnen“ (Krapfenbäckerinnen) genaue Anweisungen fanden, wie sie ihre Arbeit zu verrichten hatten.
Der Ruf der „Krapfenpacherinnen“ war allerdings nicht immer der beste. Manche der „süßen Löchln“ oder „Mandolettis“, wie man die Backstuben damals nannte, vermieteten nämlich ihre Hinterzimmer für galante Abenteuer.

Der meistersingende Schusterpoet Hans Sachs hat 1540 sogar ein eigenes Fastnachtsspiel verfasst, das bezeichnenderweise den Titel Das Krapfenholen trägt und in die Verse mündet:

Ich hab zu Fastnacht euch hergeladen,
Daß ich euch Kuchen holt und Fladen.
Und heut mit mir wollt Fastnacht halten
Dem Brauche nach dem guten alten.

Nicht bestätigt hat sich das Gerücht, dass der Krapfen seinen Namen von der Altwiener Hofratsköchin Cäcilie Krapf hat. Trotzdem verdankt der Krapfen ihr seine Berühmtheit: die „Cillykugeln“ wurden allein im Kongressjahr 1815 zehn Millionen mal bei offiziellen Empfängen und Bällen verspeist!

Eine Salzburger Krapfenbäckerin hatte mit ihrer Tätigkeit weniger Glück: 1818 ließ sie das Krapfenfett unbeaufsichtigt. Das Fett fing Feuer und löste einen der größten Stadtbrände in Salzburg aus, bei dem ein Großteil des rechten Salzachufers, unter anderem das Schloss Mirabell, zerstört wurde.

Johann Strauß Sohn (1825 – 1899) schrieb sogar eine Polka „Im Krapfenwaldl“ aus 1869. Und im Wiener Krapfenwaldl, so will es die Sage, verkaufte ein Handwerksbursch dem Teufel für eine Schüssel Krapfen seine Seele.

Wieso war das Faschingsende die traditionelle Krapfenzeit? Als man es mit den 40 Fastentagen vor Ostern noch strenger nahm als zu unserer Zeit, musste man die angesammelten Vorräte an Butter, Eiern und Schmalz aufbrauchen, bevor man zu magerer Kost überging.

Das Backen der Faschingskrapfen fand damals am Samstag vor Fasching statt, weswegen der Tag auch als „Schmalziger Samstag“ (oder bayerisch: „schmoizana Samsda“) bezeichnet wurde. In einem großen Topf wurden Dutzende Krapfen gleichzeitig gebacken, die dann bis zum Faschingsdienstag reichen mussten.

In diesem kurzen Video erfährst du unter anderem auch, was ein „Hochsicherheitskrapfen“ ist 🙂

(Quelle 1 Quelle 2Quelle 3)

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Tanzepidemie

Im Fasching gibt es zahlreiche Bälle. Dass auf ihnen auch ausgiebig getanzt wird, ist heute offensichtlich nicht mehr so selbstverständlich. Besonders Männer erweisen sich häufig als echte Tanzmuffel.

Von einem ganz anderen, gegenteiligen Phänomen berichtet die Historie, nämlich von einer Tanzepidemie, die innerhalb kürzester Zeit unheimliche Ausmaße angenommen hat.

Im Juli 1518 begann Frau Troffea in den Straßen Straßburgs zu tanzen. Fast eine Woche lang tanzte sie allein ohne Unterbrechung. Normalerweise hätte sie längst zusammenbrechen müssen – dehydriert, verhungert, zu Tode erschöpft – aber sie tanzte und tanzte und tanzte …

Nach einiger Zeit begannen auch andere Leute zu tanzen. Die Überlieferung berichtet, dass im Verlauf eines Monats fast 400 Menschen in den Straßen tanzten – Tag und Nacht, bei jedem Wetter.

Tanzepidemie 1

Ärzte und Priester wurden konsultiert, die dieses Phänomen erklären und ihm ein Ende bereiten sollten. Ernsthafte Erklärungsversuche wurden unternommen, astrologische und übernatürliche Ursachen angeführt. In den Kirchen wurden Predigten gehalten, der Stadtrat trat zusammen, um Wege zu finden, dem Spuk ein Ende zu bereiten. Die Ärzte stellten bei den Tanzenden „heißes Blut“ fest und rieten ihnen weiterzutanzen bis zum Umfallen. Der Stadtmagistrat engagierte Musiker, die die Tanzenden begleiteten.

Zahlreiche Tanzende starben, weil sie nicht aufhören wollten oder konnten.

Die Straßburger „Tanzepidemie“ von 1518 ist nicht die einzige, von der berichtet wird. In der Zeit zwischen 1300 und 1600 traten immer wieder solche Exzesse auf, einer der ältesten Berichte stammt von 1374 in Aachen.

Die Erscheinungsformen dieser „Krankheit“ variieren. Einmal tanzte man nackt, ein anderes Mal uferte die Tanzwut in Gewaltätigkeiten aus; immer freilich stoppte erst der totale Zusammenbruch das Geschehen.

Die Tanzenden wurden als Verfluchte, Besessene betrachtet, Exorzismen wurden vorgenommen. Andere Theorien nahmen Vergiftungen durch Mutterkorn als Ursache an.

Allerdings ist es auch möglich, dass die Berichte über Tanzepidemien das sind, was wir heute als „Hoax“ bezeichnen würden – eine Art „Flash-Mobs“, mit denen Aufmerksamkeit erregt werden sollte und die in den jeweiligen Berichten stark übertrieben dargestellt wurden.

Wie auch immer: die Sensationslüsternen hatten einiges zu gaffen.

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Woran merkt man, dass man vom 21. Jahrhundert jetzt schon die Nase voll hat

1.
Du versuchst beim Mikrowellenherd Dein Passwort einzugeben
2.
Du spielst seit Jahren kein Solitaire mit echten Karten mehr.
3.
Du fragst Deine Arbeitskollegen am Tisch nebenan via Email, ob sie Lust auf Bier haben und sie antworten via Email „O.K., gib mir fünf Minuten“.
4.
Du hast 15 verschiedene Telefonnummern um Deine 3-köpfige Familie zu erreichen.
5.
Du chattest mehrmals pro Tag mit einem Typen in Südamerika, hast aber dieses Jahr noch nie mit einem Nachbarn gesprochen.
6.
Du kaufst Dir einen neuen Computer und eine Woche später ist er veraltet.
7.
Der Grund, warum Du den Kontakt zu Deinen Freunden verlierst ist, weil sie keine E-Mail Adresse besitzen.
8.
Du kennst die Posttarife für eine Briefmarke nicht.
9.
Für Dich bedeutet organisiert sein, verschiedenfarbige Post-It zu besitzen.
10.
Die meisten Witze, die Du kennst, hast Du in den Emails gelesen.
11.
Du gibst den Firmennamen an, wenn Du am Abend zu Hause das Telefon abnimmst.
12.
Du drückst Zuhause die 0 um beim Telefonieren rauszukommen.
13.
Du sitzt seit 4 Jahren am gleichen Schreibtisch und hast dort für drei verschiedene Firmen gearbeitet.
14.
Das Firmenschild wird einmal pro Jahr dem Corporate Design angepasst.
15.
Das schlimmste am Computerabsturz ist der Verlust Deiner Bookmarks.
16.
Du gehst zur Arbeit, wenn es dunkel ist, Du kommst von der Arbeit wenn es dunkel ist und das auch im Sommer…
17.
Du hast ein konfigurierbares Programm, das Dir die Anzahl Tage bis zur Pensionierung berechnet.
18.
„Ferien“ machst Du seit Jahren durch Überstundenkompensation…
19.
Deine Eltern beschreiben Dich mit „er/sie arbeitet mit Computern“.
20.
Du erkennst Deine Kinder dank den Fotos auf FACEBOOK.
21.
Du hast diese Liste gelesen und dauernd genickt.
22.
Du überlegst Dir, wem Du diese Liste per Email weiterleiten kannst.

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… Kopfweh, Halsweh, Schnupfen, Fieber usw.

Wenn es mir wieder richtig gut geht, blogge ich wieder.

Bis dahin, bleibt wenigstens ihr alle gesund!

 

Schon ist der Jänner vorbei; Weihnachten und Neujahr waren vor-vor-vor-vor-vor-vorgestern, auch wenn die offizielle kirchliche Weihnachtszeit erst morgen endet. In den Supermarkt-Regalen haben sich aber bereits die ersten bunten Eier „eingenistet“. Sind das jetzt schon Ostereier oder vielleicht doch Faschingsscherze? Nun, sobald sich Schokohasen und Co. dazu gesellt haben, ist alles klar: Der nächste Konsumterror steht bevor; vielleicht nicht ganz so brutal wie von Oktober bis Dezember, aber auch nicht ignorierbar. Nachdem ich es mir leisten kann, im Hier und Heute zu leben und nicht mehr alles lange vorausplanen muss, beschäftige ich mich jetzt lieber einmal mit dem Monat Februar, der uns heuer nur 28 Tage lang beehrt. Aber da sind schon ein paar ganz wichtige, interessante und kuriose dabei. Heute fängt es an mit dem Robinso-Crusoe-Tag, und am 28. darfst du ganz öffentlich deinen Büroschlaf halten. Dazwischen solltest du natürlich den Valentinstag (14.) nicht vergessen, am 15. mit Genuss Gummi-Drops lutschen, am 10. deinen Regenschirm ausführen, auch wenn es nicht regnet; am 18. wirst du daran erinnert, dass du deine Batterien nicht im Hausmüll entsorgen sollst. Weniger relevant wird für die meisten Menschen wohl der „Tag der Schwertschlucker“ (22.) sein, umso mehr freue auf jeden Fall ich mich auf den 19. Februar, den „Tag der Minzschokolade“. Neben diesen zum Teil recht skurrilen „Gedenktagen“ gehen traditionelle Feiertage ziemlich unter, wie der 2. Februar, der im Volksmund „Mariä-Lichtmess“ heißt, dessen offizieller liturgischer Name aber „Darstellung des Herrn“ lautet. Es gibt aber auch neuere Gedenktage, die es verdienten, mehr Beachtung zu finden, wie der Weltkrebstag (4.), der „Internationale Tag gegen Genitalverstümmelung“ (6.), der „Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten“ oder der „Welttag der sozialen Gerechtigkeit“ (20.). Wenn du Näheres über diese oder andere „besondere“ Tage im Februar erfahren möchtest, hilft dir unter anderem der „Kleine Kalender“.

Eule auf Buch

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  Vielleicht fragst du dich, warum zu „Mariä Lichtmess“ eigentlich die „Darstellung des Herrn“ gefeiert wird. Das kommt so:

Darstellung des Herrn oder Maria Lichtmess (früher auch: Mariä Reinigung, Purificatio Mariae) ist der vierzigste Tag nach Weihnachten, der in einigen christlichen Konfessionen am 2. Februar gefeiert wird. Die Erzählung von der Darstellung Jesu, die sich an einen kurzen Hinweis auf dessen Beschneidung am achten Tag nach seiner Geburt anschließt, berichtet von zwei hier ineinander verwobenen Riten, die in Vorschriften des biblischen Buches Leviticus ihre Wurzeln haben. Die bei Lukas geschilderte Abfolge (Beschneidung – Reinigung der Frau – Heiligung der Erstgeburt) entspricht dem von der Tora vorgeschriebenen Zeitschema. Die katholische Kirche feiert den Tag in Erinnerung altchristlichen Jerusalemer Brauchtums mit Kerzensegnung und Luzernar (Lichtfeier). Lange wurde der marianische Inhalt des Festes betont („Mariä Lichtmess“). Seit der Liturgiereform ist die offizielle Bezeichnung „Darstellung des Herrn“. Der Tag hat im Allgemeinen Römischen Kalender den Rang eines Festes. Die gottesdienstlichen Texte betonen die Begegnung der Gemeinde mit Christus, vor allem in der Eucharistie. Von den gesegneten Kerzen erwartete man vielfach eine Unheil abwendende Wirkung. Dieses Motiv des Lichtmesstages verband sich mit dem so genannten Blasiussegen, der häufig im Anschluss an die Liturgie des Lichtmess-Tages gespendet wird; der Gedenktag des Hl. Blasius ist jedoch der 3. Februar. Die Ostkirche nennt das Fest Hypapante (Begegnung). Sie betont den Aspekt der Begegnung des Erlösers mit den Frommen seines Volkes, die ihn erwarten. Auch die lutherische Kirche behielt das Datum in ihrem liturgischen Kalender. Von Johann Eccard stammt einer der bekanntesten Chorsätze zu diesem Fest: Maria wallt zum Heiligtum. Johann Sebastian Bach schrieb eine Messe und mehrere Kantaten für diesen Tag. Allerdings wird er heute nur noch in relativ wenigen lutherischen Gemeinden gottesdienstlich begangen. (Quelle)

Mit dem 2. Februar begann das „Bauernjahr“: ab hier kann den Umständen entsprechend die Feldarbeit wieder aufgenommen werden. An diesem Tag endete dagegen das Dienstboten- und „Knechtsjahr“: Das Gesinde bekam den Rest seines Jahreslohnes ausbezahlt und konnte – oder musste – sich eine neue Dienststelle suchen, oder das Arbeitsverhältnis beim alten Dienstherrn, üblicherweise per Handschlag, um ein weiteres Jahr verlängern. Meist wurde von den Dienstboten das von ihnen aufgezogene Geflügel verkauft. Am Tag danach, dem Schlenggeltag begann der kurze Zeitraum bis zum Agathatag am 5. Februar, an dem der Umzug zum neuen Arbeitgeber zu vollziehen war und der für die Dienstboten eine Art „Jahresurlaub“ – den einzigen – darstellte. Verbreitet war auch der Brauch, dem Gesinde zu Lichtmess ein Paar Schuhe als Lohn zu geben, für die weitere Arbeit oder die Arbeitssuche. Zu Lichtmess wurden also die Belegschaften durcheinandergewürfelt und Liebschaften unter Dienstboten, denen das Heiraten lange Zeit nicht gestattet war, hielten oft nur bis zu diesem Zeitpunkt, woher der Spruch „Neue Schuhe, neue Liebe“ stammt. Außerdem sollte der Bauer an Lichtmess noch die Hälfte des Winter-Futtervorrates für die Tiere im Lager haben. Darüber hinaus gibt es mehrere Bauernregeln, die Sonnenschein an Lichtmess als ein schlechtes Zeichen für den bevorstehenden Frühling bewerten, so zum Beispiel diese:

Ist’s an Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit. (Quelle)

Eule auf Buch

Im Internet gibt es zahllose Listen: von den 10 bestgekleideten Frauen über die 10 stärksten Männer bis zu den 25 süßesten Katzenbabies. Besonders letztere springen, laufen und rollen durch zahllose Foren, Blogs und Webseiten. Mir gefallen am besten Listen von etwas schrägen Menschen, Tieren, Dingen, und Ereignissen. Eine solche Ansammlung von ziemlich verrückten Erfindungen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts habe ich unlängst entdeckt:

Weird Inventions from the Past

Ich zeige dir nur zwei der Bilder:

weird thingsDie Anzüge dieser Badenixen sind aus Bambusstäben gefertigt. Sicher sehr angenehm zu tragen. Außerdem sparte man sich wahrscheinlich so den Schwimmreifen …
weird things 2 Diese Familie fährt ein Vater- Kinder-Rad und nimmt auch noch die Mutter an der Nähmaschine mit! Alle treten, treten, treten.
Wenn du noch mehr sehen willst, sieh dich einfach auf der Seite um! (Link ist oben)

Eule auf Buch

Wolltest du schon lange ganz eigenständig einen neuen riesengroßen Monitor an deinen Computer anschließen? Dann hilft dir sicher diese Anleitung einer koreanischen Firma, die sich viel Mühe gegeben hat, auch deutschsprachigen Kunden Hilfestellung zu leisten

Monitorbetriebsanleitung


Bewahren Sie diese Anweisungen für künftige Anwendung.
 

Ausstöpseln Sie diesen Monitor vom Wandausgang vor der Reinigung. Nimmer die Flüssigkeitsreinigungsmitteln oder die Aerosolreinigungsmitteln verwenden. Verwenden Sie ein feuchtes Tuch zur Reinigung.

 

Nimmer die nicht von dem Monitorherstellern empfehlenden Vorrichtungen verwenden, da sie die Gefahren entstünden.

 

Nimmer diesen Monitor in der Nähe vom Wasser verwenden, z.B. in der Nähe von einer Badewanne, einem Waschteller, einem Küchespülstein, einer Reinigungswanne, in einem feuchten Keller oder in der Nähe von einem Schwimmbecken u.s.w.

 

Nimmer diesen Monitor auf einen unfesten Wagen, Gestell oder Tisch zu stellen, da er auf den Fussboden fallen würde, verursacht schwere Verletzungen an ein Kind oder einen Erwachsenen, und ernst Beschädigungen an die Vorrichtung. Verwenden Sie nur mit einem Wagen oder Gestell empfohlen vom Herstellern, oder verkauft mit dem Monitor. Wand- bzw. Regalmontage soll die Anweisungen vom Herstellern folgen, und soll eine Montagewerkzeugtasche geprüft vom Herstellern verwenden.

 

Spalten und Öffnungen im Gehäuse und auf der Rückseite oder am Unterteil sind versehen für Belüftung und zur Versicherung einer zuverlässigen Bedienung des Fernsehempfängers und zur Verhüttung von einer Überhitzung. Diese Öffnungen sollen nicht geschlossen oder gedeckt werden. Die Öffnungen sollen nimmer gedeckt werden bei Stellung des Monitors auf ein Bett, Sofa, Teppich oder andere ähnliche Oberflächen. Dieser Monitor soll nimmer näher oder über einem Radiator oder Heizkörper gestellt werden. Dieser Monitor soll nimmer bei einer Einbauvorrichtung beispielsweise in einer Büchertasche gestellt werden, es sei denn, dass entsprechende Belüftung versehen ist.

 

Dieser Monitor soll nur von dem Typ der Stromversorgung wie angezeigt auf dem Zeichenzettel bedient werden. Wenn Sie den Typ der Stromversorgung zu Ihrem Hause nicht wissen, beraten Sie bitte mit Ihrem Monitorhändlern oder lokaler Stromversorgungsgesellschaft.

 

Dieser Monitor wird mit einem dreiadriggeerdeten Typ von Abstecker ausgerüstet, ein Abstecker mit einem dritten (Erdschluss) Stift. Dieser Abstecker entspricht nur einem Erdschlussstromausgang. Das ist eine Schutzeigenschaft. Wenn Sie den Abstecker in den Ausgang nicht hineinstecken können, verbinden Sie mit Ihrem Elektrikern zur Ersetzung Ihres veralteten Ausgangs. Nimmer den Sicherungszweck des Erdschlusstypabsteckers verfehlen. Halten Sie fern von dem umwandelbaren oder magnetischen Arbeitsbereich.

 

Nimmer Etwas auf den Stromschnur liegen zu gestatten. Nimmer diesen Monitor legen, wo der Schnur von Personen darauf spazierengehen grausam behandelt wird.

 

Folgen alle Warnungen und Anweisungen gezeichnet auf dem Monitor.

 

Für zusätzlichen Schutz für diesen Monitor, wenn er unbegleitet verlassen und für einen langen Zeitlauf nicht verwendet wird, ausstöpseln Sie diesen Monitor vom Wandausgang. Dies wird eine Beschädigung des Monitors verursacht aus dem Stoss der Hauptleitung verhütten.

 

Nimmer den Wandausgang überladen und die Schnüren verlängern, da dies ein Feuer oder einen elektrischen Stoss verursacht wird.

 

Nimmer irgendeinen Gegenstand in diesen Monitor durch Gehäusespaltungen einsetzen, da sie die gefährlichen Spannungspunkten berühren könnte oder die Teile kurzschliessen und verursacht ein Feuer oder einen elektrischen Stoss. Nimmer irgendeine Flüssigkeit auf den Monitor ausschütten.

 

Nimmer versuchen, um Sie diesen Monitor zu bedienen, da bei der Öffnung oder Bewegung des Deckels Ihnen eine gefährilche Spannung oder andere Gefahr entstünde. Beziehen Sie sich für alle Bedienungen mit den qualifizierten Bedienungspersonal.

 

Ausstöpseln Sie diesen Monitor vom Wandausgang und beziehen Sie sich die Bedienung mit den qualifizierten Bedienungspersonal unter die folgenden Bedingungen:
Wenn die Stromschnur oder der Abstecker oder erhitzt wird.
Wenn die Flüssigkeit bereits in den Monitor ausgeschüttet ist.
Wenn der Monitor unter dem Regen oder Wasser ausgelegt worden ist.
Wenn der Monitor nicht normallerweise nach Erfolgung der Betriebsanweisung funktionierbar ist. Regulieren Sie nur die in den Betriebsanweisungen erwähnten Steuerregelungs-vorrichtungen, da eine ungeignete andere Einstellung eine Beschädigung verursacht würde und immer mehr umfassende Arbeit von den qualifizierten Bedienungspersonal braucht, um den Monitor wieder zu normaler Bedienung zu herstellen.
Wenn der Monitor gefallen ist oder das Gehäuse beschädigt ist.
Wenn der Monitor eine merkliche Aenderung in Arbeitsleistung ausgestellt ist, dies bedeutet eine Notwendigkeit zur Bedienung.

 

Bei der Ersetzung neuerer Teile, versichern Sie sich, dass die ersetzten Teile entsprechend den von Herstellern spezifizierten Teile zu verwenden, und dass sie gleiche Eigentschaften wie orginale Teile sind. Unbevollmächtigte Teile verursacht wohl Gefahr in Feuer und in elektrischem Stoss, oder andere Gefahr.

 

Nach Fertigstellung irgendeiner Bedienung oder Reparatur dieses Monitors erbitten Sie die Techniker eine routinemässige Ueberprufung der Sicherung durchzuführen um zu feststellen, dass der Monitor unter betriebszulässige Bedingung ist.

Ich weiß jetzt, warum ich ein Notebook besitze. Lieber habe ich einen kleineren Bildschirm!