Eine Reise durchs WWW

21. Januar 2014

Ich weiß nicht, ob ihr es schon kennt, das Video mit dem Poetry-Slam-Beitrag einer deutschen Studentin über das Leben, das zur Zeit- übrigens mit ziemlicher Verspätung – im Internet boomt.

Poetry slam

Wenn nicht, lohnt es sich durchaus, es sich anzusehen und vor allem anzuhören. Wenn ich auch nicht mehr jung bin und lang nicht mehr alles nachholen kann, was ich bisher versäumt habe, hat mich dieses Video trotzdem nicht frustriert, sondern mir etwas klar gemacht: Es ist nie zu spät, etwas zu ändern.

Das Video findest du auf You Tube. Den Text kannst du auch nachlesen.

Auf You Tube gibt es übrigens noch zahlreiche andere Poetry-Slams, von denen ich mir einige auch angesehen habe. Mir haben nicht alle gefallen, aber das ist wahrscheinlich auch Geschmackssache.

Wenn du ein bisschen mehr über das Slammen wissen willst, hilft dir zum Beispiel Wikipedia, wo sehr ausführlich und interessant über das Thema informiert wird. Hier nur ein ganz kleiner Ausschnitt:

Ein Poetry Slam (sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht) ist ein literarischer Vortrags-wettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger. Ausschlaggebend ist dabei, dass der Textvortrag durch performative Elemente und die bewusste Selbstinszenierung des Vortragenden ergänzt wird. Die Veranstaltungsform entstand 1986 in Chicago und verbreitete sich in den 1990er Jahren weltweit. Die deutschsprachige Slam-Szene gilt nach der englischsprachigen als die zweitgrößte der Welt.

Eule auf Buch

Die Eule mit dem E-Book-Reader, die ich heute verwende, um die einzelnen Teile meines Blog-Eintrag von einander abzugrenzen, erinnert mich daran, dass ich schon vor einiger Zeit einmal darüber schreiben wollte, wie ich – zumindest teilweise – zur E-Book-Konsumentin geworden bin.

Ich weiß noch gut, dass ich, als ich einen E-Book-Reader geschenkt bekommen habe, fast ein bisschen konsterniert war. Bei aller Affinität zu modernen Technologien konnte und wollte ich doch nicht über meinen Schatten als ausgewiesene „Bibliophile“, für die das Lesen von Büchern auch ein haptisches – „begreifbares“ – Erlebnis darstellen, springen.

So blieb mein Reader ein gutes halbes Jahr unausgepackt. Erst als ich bei einem großen Internet-Buchhändler nach einem bestimmten Text für mein Studium gesucht habe und dabei entdeckt, dass es ihn zwar gratis als E-Book gibt, aber gar nicht als Printmedium (zu alt), habe ich mich hingesetzt und meinen Reader in Betrieb genommen.

ebook

Mittlerweile habe ich schon eine ganze „Bibliothek“ von – größtenteils kostenlosen oder sehr billigen – Texten heruntergeladen und zum überwiegenden Teil auch gelesen. Darunter ist vieles, was ich schon immer einmal (wieder) lesen, aber nicht kaufen oder ausleihen wollte.

Ich lese jetzt nicht nur Bücher, die ich für mein Studium brauche, sondern auch einiges zur Unterhaltung. Wenn ich all diese Bücher gekauft hätte, hätte ich mir schon längst ein weiteres Bücherregal anschaffen müssen, zu dem mir das Geld fehlen würde, weil ich es für die Bücher ausgegeben hätte. Ich habe immer alle meine neuen E-Bücher in dem relativ kleinen „Kasterl“ bei mir.

Ich will hier niemandem zum E-Book-Lesen überreden (wenn du es nicht eh schon tust), aber wenn du eine Frage zu dem Thema hast, kann ich dir gerne einiges aus meiner nun schon fast dreijährigen Erfahrung weitergeben.

Eule auf Buch

Kennst du TED-Talk? TED  ist die Abkürzung für Technology, Entertainment, Design und war ursprünglich eine jährliche Konferenz in Monterery (Kalifornien), auf der seit 1984/1990 Fachleute und Menschen mit Know-How und Erfahrungen Reden zu bestimmten Themen hielten.

Ted Talks

Die Videos dieser Reden wurden auf einer eigenen Webseite öffentlich zugänglich gemacht, nach dem Motto „Ideas worth spreading“. Die Themenkreise wurden im Laufe der Zeit immer vielfältiger, sodass man heute ebenso Reden zu den ursprünglich ausgewählten wie völlig anderen Themen anhören kann. Seit 2005 finden TED-Konferenzen auch außerhalb der USA statt. Die RednerInnen auf diesen Konferenzen treten auch in Wettbewerb mit einander, bei dem es hochdotierte Preise zu gewinnen gibt. Unter den Siegern sind so unterschiedliche Personen wie der frühere US-Präsident Bill Clinton und der britische Fernsehkoch Jamie Oliver.

Die Videos, die auf der Webseite der TED-Talks veröffentlicht werden, sind durchwegs auf Englisch, werden aber seit 2009 häufig in  anderen Sprachen untertitelt, auch auf Deutsch.

Zur Zeit sind auf dieser Webseite mehr als 1500 Reden abrufbar. Die Redner bemühen sich um möglichste Verständlichkeit und auch Humor kommt nicht zu kurz.

(Quelle)

Ich habe in der letzten Zeit immer wieder einmal eine Rede angesehen/gehört. Die meisten dauern höchstens 20 Minuten und können häufig natürlich ihr Thema nicht erschöpfend behandeln, aber ich habe schon viele interessante Impulse bekommen.

Ich greife wahllos ein paar Talks heraus:

Michael Dickinson (Biologie-Techniker): Wie eine Fliege fliegt. Klingt absolut uninteressant – für mich als Nicht-Naturwissenschaftlerin – hat mich aber letztlich gefesselt.

Andras Forgacs (Mitbegründer von Modern Meadow): Leder und Fleisch, ohne zu töten. Für mich als Vegetarierin natürlich sehr interessant. Aber auch für alle, die zwar auf Fleisch nicht verzichten können, obwohl ihnen bewusst ist, dass Lebewesen dafür getötet werden.

Neil McGregor (Direktor des British Museum): 2.600 Jahre Geschichte in einem Objekt. Über den Kyros Zylinder, mächtiges Symbol religiöser Toleranz und Multikulturalität, und seine Bedeutung durch die ganzen 2600 Jahre seit seiner Entstehung.

Paolo Cardini (Designer): Vergesst Multitasking – probiert Monotasking. Sehr kurzes, aber einprägsames Statement über die Fragwürdigkeit der Effizienz unserer Multitasking-Welt.

Eule auf Buch

Humor

Humor ist wenn man trotzdem lacht

Ein Ostfriese wird in Bayern festgenommen und beschuldigt, eine Frau überfallen zu haben. Nach einer Nacht in der Münchner Zelle wird morgens eine Gegenüberstellung arrangiert. Fünf Münchner, ähnlich gekleidet, werden neben den Ostfriesen gestellt, die betroffene Frau gegenüber. Als sich alle eine Weile angesehen haben, tritt der Ostfriese vor, zeigt auf die Frau und sagt: »Die war’s!«

Ein Ostfriese reist nach Ägypten und fährt mit einem Dampfer über den Nil. Das Schiff wird durch ein anderes Fahrzeug gerammt und sinkt. Schon kommen die ersten Krokodile angeschwommen. Da ruft der Ostfriese: »Da sieht man es wieder, alles verlottert hier. Aber die Rettungsboote sind von Lacoste!«

Es kommt einer aus der Schule zu seiner Mutter und jammert: »Mutti, ich will nicht mehr in die Schule! Die Kinder hänseln mich dauernd und werfen mir Radiergummis und leere Blechdosen an den Kopf. Auch die Lehrer sind alle so hässlich zu mir!« – »Junge«, sagt die Mutter, »das musst du durchstehen! Du bist ja erst seit sechs Wochen Direktor.«

Ein Grieche kommt in die Zentrale einer Bank, baut sich forsch vor einem Schalter auf und sagt zu dem Beamten: »Ich möchte gern ‘n Gyros-Konto bei Ihnen eröffnen, aber ’n bisschen zaziki, zaziki.« »Hörn Se mal«, antwortet der Angestellte, »ein solcher Ton ist bei uns nicht Ouzo.«

Der Moische hat Ärger zu Hause, weil seine Frau dahintergekommen ist, dass er eine Freundin hat. Er versucht, seine Frau zu beruhigen, das dürfe sie nicht so ernst nehmen, das sei doch heutzutage fast ein Statussymbol. »Sieh nur«, versichert er, »auch mein Chef hat eine Freundin, der Bürgermeister hat eine, und unser Freund Levi auch!« Das alles kann seine Frau nicht beruhigen, wochenlang hängt der Haussegen schief. Eines Abends gehen sie ins Ballett. Als das Corps de ballet auf der Bühne tanzt, sagt der Levi zu seiner Frau: »Siehst du die lange Blonde ganz links?« Sie nickt. »Das ist die Freundin von meinem Chef. Und die Brünette gleich daneben, das ist die von unserem Freund Levi. Und die dritte von rechts, die hell Gelockte, das ist die vom Bürgermeister.« Die Frau wartet und sieht den Moische auffordernd an. »Und die kleine Schwarze rechts davon, das ist meine.« Seine Frau betrachtet die Mädchen eine Weile, dann stellt sie fest: »Unsere ist die schönste!«

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