Eulindas digitale Welt ist wieder in Ordnung

9. Januar 2014

Fast eine Woche war ich jetzt computerlos. Wenigstens hielt mich mein Handy einigermaßen mit der virtuellen Welt verbunden.
Mein „altes“ Notebook hat leider vollständig und irreparabel seinen Geist aufgegeben und ist nun den Weg alles irdischen Geräteschrotts gegangen.

PC kaputt2

Natürlich hatte diese „Auszeit“ auch etwas Gutes: So viel Zeit habe ich schon lange nicht mehr mit der Pflege meiner Wohnung und meiner anderen Interessen verbracht. Es hat mir eigentlich ganz gut getan …

PC kaputt1

„Nichtsdestotrotz“ steht jetzt auf meinem vorübergehend verwaisten Schreibtisch ein neues Notebook und seit gestern bin ich dabei, es an meine Bedürfnisse anzupassen. Der Umgang mit Windows 8 ist zwar nicht so schwierig, wie ich befürchtet habe, aber einiges hatte und habe ich noch dazu- und umzulernen …

Neruer PC

(Zu?) spät aber doch …

Wenn auch meine Eulinda-Pause etwas länger gedauert hat, möchte ich doch ein „Highlight“ meines für den 7. Jänner geplanten Eintrags nachbringen. Wusstest du, dass es eigentlich vier Heilige Drei Könige gibt? In mehreren YOU-TUBE-Videos kannst du dich davon überzeugen, zum Beispiel in diesem. (Danke für den Tipp, Helmut). Den „bloßen“ Text kannst du hier nachören und -lesen. Er stammt übrigens aus folgendem Buch

der vierte heilige drei könig Michael Haas: Der vierte Heilige-Drei-König

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Aber jetzt reicht’s mit den Reminiszenzen an die weihnachtliche und nachweihnachtliche Zeit! Es werden ohnehin schon bald die ersten Osterhasen in den Supermarkt-Regalen stehen …

Jänner oder Januar?

Die Bezeichnung Jänner hat dieselben Namenswurzeln wie Januar, jedoch ist die Form Jänner/Jenner schon in frühneuhoch-deutscher Zeit aus der spätlateinischen Variante Ienuarius übernommen worden, während die Form Januar eine gelehrte Entlehnung aus dem 18. Jahrhundert durch Rückgriff auf das klassische Latein – (mensis) Ianuarius – ist.

Seit dem 19. Jahrhundert, insbesondere seit der Gründung des deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871, wird der Name Jänner speziell im mittleren und nördlichen deutschen Sprachraum zunehmend von der neueren Form Januar verdrängt. Jänner/Jenner ist im sprachwissenschaftlich gesehen oberdeutschen Sprachraum in den Dialekten verbreitet.

In Österreich und Südtirol ist die Form Jänner zudem die offizielle und allgemein in der Schriftsprache verwendete Bezeichnung für den ersten Monat des Jahres. Standardsprachlich ist diese Form in Deutschland und in der Schweiz heutzutage seltener in Gebrauch. Wie bei anderen Austriazismen – oder dazu gewordenen Begriffen – versuchen Lektoren in  Deutschland, „Jänner“ auch bei Werken österreichischer Autoren durch „Januar“ zu ersetzen.

(Quelle)

Eiskaltfrühlinghaft

Die Unterschiede zwischen uns und Amerika waren nie größer. Beinahe ist in Europa der Frühling ausgebrochen, während arktische Kaltluft weite Teile Nordamerikas in eine Eiskammer verwandelt hat. Thermisch trennten beide Kontinente in der Wochenmitte 50 Grad Celsius. Selbst Meteorologen waren von dem Ausmaß des meteorologischen Phänomens überrascht.

Image  © Michelle Tessier/Landov/dpa

Einen solchen arctic outbreak hat Amerika seit Jahrzehnten nicht erlebt. Auch wenn das Schlimmste überstanden scheint: Was bedeutet das Ereignis für Europa? Wäre so etwas auch bei uns möglich? Und ist der Klimawandel daran schuld?

Als Ursache der kurzen Eiszeit gilt die ungewöhnliche Position des polaren Jetstreams, eines gewaltigen Starkwindbandes, das sich in östlicher Richtung um den Nordpol dreht. Normalerweise weht es über der Arktis, nun aber ist eine seiner riesigen Schleifen bis über die US-Südstaaten ausgebüchst. In den vergangen Tagen verschob sich damit der Kältepol der Nordhalbkugel kurzerhand von der Arktis nach Amerika.

Auch Europa spürt die Folgen – in Form eines der mildesten und windigsten Winteranfänge der Wettergeschichte. Die stark mäandrierende Höhenströmung führt zu rekordverdächtiger Kälte im Osten der USA und löst in Europa eine Gegenbewegung aus. Selbst in Russland war es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1891 in einem Dezember noch nie so warm. Und da sich an dieser großräumigen Verteilung nur wenig ändern wird, dürfte bei uns zumindest im Januar kein richtiger Winter einkehren.

Könnten sich die Extreme auch einmal umkehren? Eine Kältewelle wie jenseits des Atlantiks ist in Europa nicht möglich. Sickert hier Kaltluft ein, strömt sie häufig über Nordmeer und Nordsee und erwärmt sich dabei. Außerdem bilden die Alpen für die Mittelmeerländer eine meteorologische Barriere. Im Vergleich dazu gibt es in Nordamerika viel plattes Land, über dem sich anrückende Kälte nicht erwärmt und bis nach Florida ziehen kann.

Einzig die Großen Seen wirken wie gigantische Herdplatten, die zum sogenannten lake effect führen: Strömt die bitterkalte Luft über die vergleichsweise warmen Seen, gelangt Wasserdampf in höhere Luftschichten, und es entstehen Schneewolken. Bläst sie der Wind ans Ufer, werden die Wolken an Dünen und Hügeln regelrecht ausgepresst. In kurzer Zeit können so Ortschaften im Schnee versinken, während wenige Kilometer entfernt keine Flocke fällt.

Ob der aktuelle arctic outbreak bereits Ausdruck des Klimawandels ist, gilt als eher unwahrscheinlich, lässt sich aber nicht mit Sicherheit sagen. Einige Fachaufsätze haben seit geraumer Zeit dokumentiert, dass der Jetstream stärker schlingert und zu extremen Wetterlagen führt. Ob das aber an der Arktisschmelze liegt, ist unter Klimatologen umstritten. Als Erklärung kommen auch natürliche Schwankungen der Meeresströmungen infrage, die über Jahrzehnte andauern, aber schlecht erforscht sind.

(Quelle: Zeit Online vom 8.1.2014)

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Winterwitze

Wenn wir hier auche zur Zeit vom Winter nur (alsp)träumen können, mit Humor erträgt man ihn – oder besser sein Fehlen – besser:

„Warum bauen Sie eigentlich nicht im Winter weiter?“ will der Bauherr wissen.
„Na hören Sie mal, bei der Kälte würden uns ja alle Bierflaschen platzen!“

Eine Schnecke kriecht im Winter einen Kirschbaum hoch. Kommt ein Vogel vorbei und fragt: „Was machst Du denn da?“
Die Schnecke: „Ich will Kirschen essen.“
„Aber da hängt doch nichts dran!“ sagt da der Vogel.
„Bis ich oben bin, schon,“ antwortet die Schnecke.
Zwei Eskimos stapfen durch den Schnee nach Hause. Plötzlich sagt der eine: „Du, dein Iglu ist weg.“
Darauf der andere: „Oh Mist, ich habe das Bügeleisen angelassen!“
Was machen die Ostfriesen an den langen Winterabenden?
Sie lachen über die Witze, die sie im Sommer gehört haben!

Zum Abschluss …

noch ein Kirchenwitz, extra für Elke (die anderen dürfen ihn natürlich auch lesen):
Ein Mann kommt zum Pfarrer und möchte seinen Hund taufen lassen.
Pfarrer: „Das ist unmöglich!“
Mann: „Der Hund ist wie ein Familienmitglied, und ich lege auch 10000 Euro in den Klingelbeutel.“
Pfarrer: „Na gut, aber nur, wenn Sie es für sich behalten.“
Der Hund wird getauft, aber der Mann muss es natürlich jedem erzählen – so erfährt es auch der Bischof.
Der lässt den Pfarrer kommen: „Ja, sind Sie denn wahnsinnig, einen Hund zu taufen?“
Pfarrer: „Der Mann hat 10000 Euro in den Klingelbeutel getan.“
Sagt der Bischof: „Und wann ist die Firmung?“
(Alle Witze habe ich von dieser Website)
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5 Responses to “Eulindas digitale Welt ist wieder in Ordnung”

  1. Max Siller Says:

    Mit viel Vergnügen und Kenntniszugewinn (arctic outbreak etc.) alles gelesen!. Der Klerikerwitz ist großartig. Danke, liebe Sieglinde und liebe Grüße von max.

  2. Claudia Says:

    Ich liebe Eulindas Blogg! 🙂


  3. Danke! Das freut mich sehr und spornt mich an, möglichst viele interessante Dinge zu posten!

  4. Couronne Says:

    Liebe Eulinda, für den getauften Hund springe ich über meinen Schatten und poste zum ersten Mal einen Kommentar in einem Web-Blog. Sozusagen meine Blog-User-Taufe und das völlig gratis!!! 🙂 Lachend ob des Hundes Wandlung, lob‘ ich Eulindas Web-Blog-Sammlung, Couronne


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