Weihnachts-Countdown geht ins Finale

21. Dezember 2013

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Ich wünsche einen schönen, friedvollen 4. Adventsonntag!

 

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Vier Kerzen im Advent
© Horst Rehmann

Die erste Kerze brennt für Stille,
für Ruhe und Gemütlichkeit,
für Herzlichkeit und für den Wille,
zu leben in Behaglichkeit.

Die zweite Kerze brennt für Hoffnung,
für die Kraft und für den Glauben,
für Vernunft und für die Achtung,
und für die weißen Friedenstauben.

Die dritte Kerze brennt für Anstand,
für Respekt und auch für Güte,
für Gerechtigkeit und für Verstand,
und für’s eigene Gemüte.

Die vierte Kerze brennt für Liebe,
für das Wichtigste auf dieser Welt,
es gäbe nichts das uns noch bliebe,
wär nicht sie, an Nummer Eins gestellt.

 

 

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Der König und seine 2 Söhne

Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, da wollte er einen der beiden zu seinem Nachfolger bestellen. Er versammelte die Weisen des Landes und rief seine beiden Söhne herbei. Er gab jedem der beiden fünf Silberstücke und sagte: Ihr sollt für dieses Geld die Halle in unserem Schloss bis zum Abend füllen. Womit, ist eure Sache.“ Die Weisen sagten: „Das ist eine gute Aufgabe.“ Der älteste Sohn ging davon und kam an einem Feld vorbei, wo die Arbeiter dabei waren, das Zuckerrohr zu ernten und in einer Mühle auszupressen. Das ausgepresste Zuckerrohr lag nutzlos umher. Er dachte sich: „Das ist eine gute Gelegenheit,
mit diesem nutzlosen Zeug die Halle meines Vaters zu füllen.“
Mit dem Aufseher der Arbeiter wurde er einig, und sie schafften bis zum späten Nachmittag das ausgedroschene Zuckerrohr
in die Halle. Als sie gefüllt war, ging er zu seinem Vater und sagte: „Ich habe deine Aufgabe erfüllt. Auf meinen Bruder brauchst du nicht mehr zu warten. Mach mich zu deinem Nachfolger.“
Der Vater antwortet: „Es ist noch nicht Abend. Ich werde warten.“ Bald darauf kam auch der jüngere Sohn. Er bat darum, das ausgedroschene Zuckerrohr wieder aus der Halle zu entfernen.
So geschah es. Dann stellte er mitten in die Halle eine Kerze und zündete sie an. Ihr Schein füllte die Halle bis in die letzte Ecke hinein. Der Vater sagte: „Du sollst mein Nachfolger sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Zeug zu füllen. Du hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht erfüllt. Du hast sie mit dem gefüllt, was die Menschen brauchen.“

(Quelle)

 

 

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Auch eine Herbergssuche

 

 

Duhuhu… Papa, in der Schule haben wir heute ein Theaterstück für Weihnachten geprobt. Es heißt die Herbergsuche und ich muss den Wirt spielen.“
„Ja da schau her, mein Sohn ein Schauspieler!“
„Wo ist eigentlich die Mama?“
„Ach, die ist oben, wir wollen doch das Zimmer vermieten und da ist vorhin ein junges Pärchen gekommen, um es sich anzusehen.“
„Und, bekommen die das Zimmer?“
„Auf gar keinen Fall!“
„Weshalb denn nicht, Papa?“
„Weil es Türken sind!“
„Na und…?“
„Weil…, Türken sind…, Türken haben eben…, Türken können eben nicht…, na ja, ich mag halt einfach keine Türken unter meinem Dach haben! Aber wir wollten nicht ganz so unhöflich sein und haben ihnen das Zimmer einfach nur mal gezeigt, damit die mal sehen, wie schön und sauber man hierzulande wohnt! Aber erzähl lieber von euerem Theaterspiel, was musst denn da sagen?“
„Ich muss ganz laut durch die Tür zu Maria und Josef rufen: Los, zieht weiter, ihr könnt hier nicht wohnen!“
„Da musst du aber schön laut und deutlich sprechen, damit dich die Zuhörer auch alle gut verstehen können!“
„Du, Papa, weshalb haben die Wirtsleute damals Maria und Josef eigentlich nicht aufgenommen?“
„Na ja, wie war das eigentlich damals…? Maria und Josef waren halt ganz einfache Leute…, fremd, kamen aus einem anderen Land…, arm und bisschen abgerissen, haben anders geredet…, na ja…, die waren eben einfach ganz anders als die anderen alle!“
Der Junge schaute den Vater mit ganz großen Augen fragend an: „Waren denn Maria und Josef auch Türken?“ …..
…und verzog sich daraufhin schweigend in sein Zimmer.

 

 

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Auch ein Brief ans Christkind

 

 

 

H&H Inkasso
Weinbergstrasse 34
1160 Wien

 

An
Der Liebe Gott
Himmel (?)
1??? Himmel
z.H.: Das Christkind

 

Wien, 6.12.2013

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 Leider müssen wir Sie darauf aufmerksam machen, dass die Rechnung vom 26.12.2012 für von Ihnen getätigte Einkäufe in der Höhe von 18 363 676 524 209,02 (achtzehnbillionendreihundertdreiundsechzigmilliardensechshundertsechsundsiebzigmillionen-fünfhundertvierundzwanzigtausendzweihundertneunkommazwei) Euro noch nicht beglichen wurde.
 Um etwaige anfallende Mehrkosten für Sie zu vermeiden und mit dem Hinweis, dass wir angesichts der Höhe der Summe auf eine baldige Bezahlung des Rechnungsbetrages bestehen müssen, senden wir Ihnen hiermit dieses Mahnschreiben zu und hoffen, damit größere Schwierigkeiten abgewendet zu haben. Die anfallende Mahn- und Bearbeitungsgebühr beläuft sich auf 132 (einhundert-zweiunddreißig) Euro.

Dieser Betrag wäre gemeinsam mit der oben genannten Summe bis spätestens 31.12.2013 einzuzahlen, ansonsten sehen wir uns gezwungen, rechtliche Schritte gegen Sie einzuleiten.

 Mit freundlichen Grüßen, Robert H.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

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