Von Katzen und Lebkuchen

14. Dezember 2013

Fensterchen 15

© gabi hamann  / pixelio.de

Es brennt schon die dritte Kerze am Adventkranz!

Miau …

Das Internet erscheint vielen in hohem Maß als Lieferant von Tausenden und Abertausenden Katzenbildern und –filmchen. Je jünger und ungeschickter die Tierchen sind, desto mehr Zugriffe haben die Bilder und Videos.

Aber die Katze war bereits in viel früheren Zeiten ein beliebtes Objekt in den damaligen Medien, auch und ganz besonders in den mittelalterlichen Handschriften. Vor allem die Feindschaft zwischen Katze und Maus war in der mittelalterlichen Bilderwelt beliebt und die Szenen in den Handschriften erinnern oft an die „Tom- und Jerry-Comics“ unserer Tage.

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British Library, Harley MS 3053, f. 56v.

Auf diesem Bild zum Beispiel jagt die Katze eine Maus, sie wiederum wird von einem Hund gejagt. Die Maus war nicht immer die Verliererin; organisierte Mausaufstände gegen die Unterdrückerin und Jägerin wurden oft als Metapher für die Zustände in der menschlichen Gesellschaft verwendet.

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British Library, Stowe MS 17, f. 34r

Katzen erscheinen in mittelalterlichen Illustrationen aber auch oft als Begleiter der Menschen. In einem Handbuch für weibliche Einsiedler werden diesen alle Luxusgüter verboten, es wurde ihnen aber erlaubt, sich eine Katze zu halten und auch Nonnen besaßen oft Katzen als Haustiere (und natürlich auch als Mäusejäger).

Ein Buch über „Medieval cats“ zeigt die ganze Vielfalt der des mittelalterlichen Katzenbildes, und erzählt zahlreiche unterhaltsame Anekdoten über Katzen und ihre „Besitzer“.

(Quelle)

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Lebkuchenmann

Weihnachtsgedicht

Er ist nicht mal aus Afrika
und doch so braungebrannt.
Wo kommt er her? Ich dacht mir’s ja:‘
aus Pfefferkuchenland!
Hat Augen von Korinthen
und Mandeln drum und dran.
Wie schön ihn alle finden –
den Pfefferkuchenmann!

Er freut sich auf den Weihnachtsbaum,
da möcht er drunterstehn.
Den Lichterglanz – er glaubt es kaum -,
den will er sich besehn,
mit Augen von Korithen
und Mandeln drum und dran.
Wie herrlich wird er’s finden –
der Pfefferkuchenmann!

Wär ich nur nicht solch Leckerschnut
und könnte widerstehn,
dann wär ja alles schön und gut,
wär alles gut und schön.
Wie wohl Korinthen schmecken?
Sind Mandeln ein Genuss?
Ich will ganz schnell mal lecken
am süßen Zuckerguss.

Und steht der Baum im Kerzenlicht,
und ist es dann soweit –
da fehlt doch wer, der sieht das nicht,
nun tut’s mir selber leid.
Vernascht sind die Korinthen, die Mandeln drum und dran …
Er ist nicht mehr zu finden –
der Pfefferkuchenmann.

© Sieglinde Seiler

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Keinachten????

Weihnachten ohne Geschenke? Also: Keinachten? Geht das? Hör doch mal hin!

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2 Responses to “Von Katzen und Lebkuchen”

  1. barbara sepp Says:

    danke für das lachen bei !! keinachten video, herrlich !!!!

  2. Sieglinde Says:

    Ich habs auch witzig gefunden! Lachen kann man (natürlich auch Frau) nie genug!


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