Weihnachten – mörderisch süß

13. Dezember 2013

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Nicht immer Vanillekipferl und Erdbeermarmelade …

Machst du selber Weihnachtskeks und ähnliche süße Sachen für das „Fest der Feste“? Ich gestehe ehrlich, ich nicht. Aber das heißt nicht, dass ich Süßigkeiten-abstinent bin und auch nicht, dass ich nicht sehr gern Rezepte lese und mir dabei vorstelle, wie ich diese Köstlichkeiten kreiere und genieße. Naja, es bleibt bei der Vorstellung, und das Genießen beschränkt sich auf Gekauftes und Geschenktes. Aber vielleicht produzierst ja du etwas aus „meinen“ Rezepten und lässt mich wenigstens kosten …

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Tiramisu-Kugerln

250 g Mascarpone
100 g Butter
250 g zerkleinerte Biskotten
1 Pckg Vanillezucker
2 EL Löskaffee
6EL Amaretto (oder heißes Wasser)

Zum Wälzen:
100 g Kakao

Mascarpone, Butter, Biskotten und Vanillezucker zusammenrühren, den Löskaffee in Amaretto (oder heißes wasser) aufweichen und dazugeben. Alles zu einer kompakten Masse rühren und 1/2 Stunde kaltstellen (oder noch besser über Nacht).
Aus der Masse Kugeln formen und in Kakao wälzen, in Papierförmchen geben und kalt stellen.
Die Kugeln sind ca. 1 Woche im Kühlschrank haltbar! (Falls sie nicht ohnehin vorher bereits aufgegessen sind!

(Quelle)

Feigenmarmelade mit Kardamon

250 g getrocknete Feigen
Saft einer Zitrone
1 TL Orangenblütenwasser
1 Vanilleschote
1 TL Kardamomkörner

Feigen über Nacht mit Wasser bedecken und einweichen lassen. Feigen und Gewürze aufkochen. Solange köcheln, bis die Feigen weich sind und sich das Wasser sirupartig reduziert hat. Vanillestange entfernen. Orangenblütenwasser und Zitronensaft dazu geben. Bei Bedarf pürieren und in sterile Gläser füllen. 10 Minuten auf dem Kopf stehen lassen. Dunkel und kühl lagern. (Quelle)

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Was lesen Engel zu Weihnachten?

Wenn sie fertig sind mit Keksbacken, Wolkenschütteln und Fromme-Lieder-Singen, dürfen auch die Engel sich ein bisschen erholen und es gibt schon ein paar, die das mit Lesen tun. Aber was lesen sie denn dann? Fromme Weihnachtsgeschichten? Weit daneben! Ich weiß aus sehr geheimer, aber sehr sicherer Quelle, dass sie da am liebsten Krimis lesen, ganz besonders solche, die irgendwie mit Weihnachten zu tun haben.

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Und ich habe auch ein paar Tipps von ihnen bekommen, die ich gern an dich weitergebe:

Spekulatius. Sieben Kriminalgeschichten zur Weihnachtszeit. Herausgegeben von Gunter Haug.

Jedes Jahr ist Weihnachten! Falls man es erlebt und den mörderischen Trubel in den Wochen vorher überlebt. Erst recht, wenn man sich in solche Geschichten verstrickt, wie sie in den Weihnachtskurzkrimis »Spekulatius« gleich mehrfach vorkommen. Wenn z.B. ein vermeintlich liebevoller Weihnachtsmann nicht nur Gutes im Schilde führt … oder ein Taschendieb auf Weihnachtsmärkten sein Unwesen treibt … und ein mysteriöser Todesfall ausgerechnet zu Weihnachten die Polizei vor ein Rätsel stellt … Stories, die sich alle rund um das Fest der Feste drehen, deren Ausgang sich aber nicht immer so friedlich präsentiert, wie es für diese besinnliche Zeit eigentlich angebracht wäre.

Zum Sterben schön. Die spannendsten Weihnachtskrimis.

Festtagsbraten und Tannenbaum geraten in Vergessenheit, wenn Tote plötzlich zum zweiten Mal sterben, Menschen, die du gerade noch geküsst hast, gar nicht existieren und völlig fremde Menschen dein schlimmstes Geheimnis kennen … Mit Geschichten von Petra Hammesfahr, Ingrid Noll, Jan Costin Wagner, Ruth Rendell, Philip Kerr und vielen anderen.

Mörderische Bescherung: 13 Weihnachtskrimis. Herausgegeben von Charlotte MacLeod.

Charlotte MacLeod, die Grande Dame der klassischen Kriminalliteratur, bringt mit ihrer Weihnachtsanthologie einen ganzen Sack voll knisternd spannender Kurzkrimis. Dreizehn Autoren führen hinter die Schrecken der Stillen Nacht mit Humor, Charme und einem teuflischen Gespür für die schaurigen Seiten der besinnlichen Zeit: u. a. Elizabeth Peters, Dorothy Cannell, Reginald Hill, Eric Wright, Margaret Maron, Patricia Moyes und Charlotte MacLeod selbst.

(Quelle mit vielen weiteren Weihnachtskrimis)

Aber das alles wird wohl an Mordlust überboten von Loriot’s Gedicht

Advent

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis‘ herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.

Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh‘
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie – direkt von vorn –
den Gatten über Kimm‘ und Korn.

Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.

Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf – es geht auf vier –
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt’s von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?

Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
„He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?“
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
„Die sechs Pakete, heilger Mann,
’s ist alles, was ich geben kann.“

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt – es ist Advent!

Vielleicht willst du dir dieses „stimmungsvolle“ Gedicht aber auch vorlesen lassen?

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