Very British

10. Dezember 2013

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© Lupo /pixelio.de

„Royale“ Weihnachtsgeschenke

Was schenkt man der Queen zu Weihnachten? Die hundertste diamantenbesetzte Krone oder ein goldfädendurchwirktes Mäntelchen für ihren Lieblings-Corgie?

In der Royal FamEs gibt auch einen reich geschmückten Christbaum – eine Tradition, die der deutsche Ehemann Königin Viktorias im vorletzten Jahrhundert eingeführt hat.

Und die Royals haben ganz spezielle Vorstellungen, was sich in den zahlreichen Päckchen verstecken soll: nämlich witzige (?) Kleinigkeiten, wie man sie in jedem 99-Penny-Shop kaufen kann. Und da treibt der britische (oder der royale?) Humor oft skurrile Blüten.

Prinz Harry hat zum Beispiel seine Großmutter einmal mit einer Duschhaube mit dem Aufdruck „Life’s a Bitch“ („Das Leben ist eine Zicke“) besonders amüsiert. Ob sie über das Furzkissen-Geschenk ihres Enkels zu einem anderen Weihnachtfest ebenso erbaut war oder ob sich Harrys Onkel Andrew über den G-String-Badeanzug à la Borat gefreut hat, verschweigt die Chronik. Charles bekam von Diana dereinst ein Paar Mickey-Mouse-Socken – die Ehe war damals offensichtlich schon nicht mehr die beste. Camilla wiederum legt heute gern selbstgemachte komische Seifenfiguren oder Kniestrümpfe mit kitschigen Jagdmotiven auf den Gabentisch. Die Queen selbst verschenkt auch gern Spaß-Ramsch: als vor einigen Jahren der singende Plastikfisch Big Mouth Billy Bass der Verkaufsschlager auf Shoppingkanälen war, war Königin Elizabeth II. eine der Ersten, die gleich zwei Dutzend davon für Freunde bestellte.

Und am Weihnachtstag um Punkt 15 Uhr schenkt die Queen ihrem Ganzen Volk auch etwas: einige Minuten ihrer kostbaren Zeit in Form einer Fernsehansprache. Auch die royale Verwandtschaft darf (muss?) brav vor dem Fernsehapparat sitzen und den Worten ihres Familienoberhaupts lauschen.

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Du kannst übrigens deinen Verwandten oder Freunden auch ein witziges royales Weihnachtsgeschenk machen: eine Solar Queen, im blauen Kleid und mit schicker Handtasche hervorsticht. In dieser Handtasche ist eine Solarzelle integriert, die die Queen vornehm winken lässt.

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Weihnachtssuppe

In meiner Kindheit gab es am Heiligen Abend fast immer eine Suppe. Meistens war es ein Nudelsuppe mit Frankfurter Würstchen. Meine Katze und ich haben uns schon den ganzen Tag darauf gefreut – die Katze allerdings „nur“ auf die Frankfurter, die Suppe hat sie nicht interessiert.

Heute stehe ich nicht mehr so auf Nudelsuppe und schon gar nicht auf Frankfurter. Aber eine Weihnachtssuppe am Heiligen Abend wäre doch ganz schön. Und ich glaube, ich habe auch schon eine gefunden – natürlich im Internet.

Hier ist das Rezept:

Zutaten für 4 Personen:

  • 3 Karotten
  • 1 Petersilienwurzel (mittelgroß)
  • 1 Fenchel
  • 1 Lauchstange
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 40 g frischen Ingwer
  • 400 ml Orangensaft
  • Schale von einer unbehandelten Orange
  • 50 g Butter oder Butterschmalz
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • gemahlenen Anis
  • Pfeffer und Salz
  • Petersilie
  • evtl. Wallnüsse
  • 1 Vanillekipferl

Die Vorbereitung der Zutaten

  1. Für die Weihnachtssuppe bereiten Sie zuerst das Gemüse vor. Dazu waschen Sie die Karotten und die Petersilienwurzel, schaben die Schale ab und schneiden beides in kleine Würfel. Nachdem Sie den Fenchel geputzt und entkernt haben, zerlegen Sie auch diesen in kleine Stücke. Anschließend schneiden Sie die Lauchstange in schmale Streifen.
  2. Nun müssen noch die Zwiebeln und die Knoblauchzehen gewürfelt werden und der Ingwer gut gewaschen und fein gehackt werden. Falls möglich, sollten Sie diesen nicht schälen, da er vor allem mit Schale wertvoll ist.
  3. Von einer ungespritzten Orange reiben Sie vorsichtig die Schale ab. Dabei sollten keine weißen Fruchtteile verwendet werden, da diese bitter schmecken. Danach pressen Sie alle Orangen aus.

Die Suppe kochen

  1. Schmelzen Sie in einem großen Topf die Butter und schwitzen Sie zuerst die Zwiebeln kurz an und geben den Knoblauch dazu. Füllen Sie unter Rühren Karotten, Fenchel, Lauch und zum Schluss den Ingwer hinein. Lassen Sie das Ganze im eigenen Saft 1-2 Minuten dünsten.
  2. Löschen Sie mit Orangensaft ab, lassen das Ganze aufkochen und gießen die Gemüsebrühe dazu. Die Weihnachtssuppe sollte ungefähr 15 bis 20 Minuten leise köcheln, so lange, bis das Gemüse gar ist.
  3. Danach nehmen Sie den Topf von der Herdplatte und pürieren das Gemüse zu einer sämigen Suppe.
  4. Zum Schluss schmecken Sie die Suppe mit Anis, Salz und Pfeffer ab. Vor dem Servieren streuen Sie noch etwas von der geriebenen Orangenschale und gehackter Petersilie darüber. Je nach Geschmack können Sie auch gehackte Walnüsse verwenden.

Als besondere Zugabe reichen Sie zur Weihnachtssuppe ein Vanillekipferl.

(Quelle) Du kannst dir da auch ein Video anschauen, aber die Zubereitung ist ja eh ganz einfach!

Übrigens: Ich lasse bei Cremesuppen immer einen Teil des Gemüses unpüriert und gebe zuletzt ein wenig davon in die Suppe.

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Nachdenkenswert

Die Hirten damals….

Die Hirten damals, die waren naiv
Die machten sich gleich auf die Reise
Als der Engel sie weckte – und keiner rief:
„He, Moment mal, zuerst die Beweise!“

Wir heute, wir würden so einfach nicht geh´n
Wir müssten zuerst alles schriftlich seh´n
Mit Stempel und Siegel, im amtlichen Brief…
Die Hirten damals, die waren naiv!

Dir Hirten damals, die fragten nicht:
„Was macht diesen Himmel soweit?“
Die sahen hinauf, in das gleißende Licht
Und wussten auch schon Bescheid.

Wir heute, wir sagten: „Am Himmel der Schein
Das könnte ein UFO von irgendwo sein
Eine Reflexion, Satellitenlicht…“
Dir Hirten damals, dir fragten nicht!

Die Hirten damals, die hatten es leicht
Wie still es doch damals noch war
ein Flüstern aus Engelsmund hat schon gereicht
und allen war alles klar.

Wir heute, wie sollen wir Engel erkennen
Wenn bei Tag und bei Nacht die Maschinen rennen?
Gegen alles, was leise ist, sind wir geeicht….
Dir Hirten damals, die hatten es leicht!

Die Hirten damals, die wussten nicht viel
Die kannten halt grad ihre Herde
keine Ahnung vom Kosmos, vom Kräftespiel
den komplexen Systemen der Erde!

Wenn uns eine glutwarme Winternacht weckt
Dann tippen wir kühl auf den Treibhauseffekt!
Die dachten: „Das heilige Paar ist am Ziel…“
Die Hirten damals, sie wussten nicht viel.

Einmal noch so wie ein Hirte sein
Einmal noch ….nur eine Stunde
Und Engel hören im Sternenschein
Dieses Lied mit der göttlichen Kunde!

Wir heute sind tausendmal klüger als die
Sind bewandert in jeglicher Welttheorie
Und trotzdem lädt uns kein Engel ein…
Ach, einmal noch so wie die Hirten sein

©  Walter Müller

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