Nikolaus in New Orleans?

5. Dezember 2013

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Nikolaus, du guter Mann …

Um den heiligen Nikolaus von Myra ranken sich zalreiche Legenden. In vielen davon tritt Nikolaus als Helfer in der Not auf, in dieser hier aber wird jemand bestraft, der ihn betrogen hat:

Zu Greifswalde hat in einer der Kirchen daselbst ein hölzernes Bildnis des heiligen Nikolaus gestanden. In diese Kirche brach des Nachts ein Dieb ein, wollte den Gotteskasten erbrechen und das darin befindliche Geld stehlen. Da erhob Sankt Nikolaus‘ Bild drohend den Arm gegen den Dieb. Der aber war unerschrocken und sprach: „Lieber Herr Sankt Nikolaus, ist das Geld im Kasten dein oder ist es mein? Weißt du was? Wir wollen darum laufen, wer zuerst an den Kasten kommt, dem soll das Geld gehören.“ Und lief also schnurstracks durch das lange Schiff der Kirche dem Chore zu, aber siehe da, das Bild lief auch und stand am Kasten, als der Dieb hinzukam. „Ei, Sankt Nikolaus!“ rief der Dieb, „du könntest fürwahr beim Herzog oder Markgrafen Läufer werden, du hast gewonnen, aber was in aller Welt nützt dir das Geld? Wäre ich, wie du, von Holz und hätte nimmer Durst noch Hunger, wollt ich keines Geldes begehren! Darum habe ein Einsehen und ein Nachsehen und gönne mir das Geld.“ Damit brach er den Gotteskasten auf, nahm keck das Geld und trug es von dannen. Aber bald darauf starb dieser Dieb und wurde ehrlich begraben, denn niemand wusste, dass er ein Kirchenräuber war. Da sind die Teufel aus der Hölle heraufgestiegen, haben seinen Leib aus dem Grabe geholt und ihn bei den beraubten Gotteskasten niedergeworfen, darauf aber ihn draußen vor der Stadt an die Flügel einer Windmühle gehenkt. Von diesem Augenblicke an drehten die Flügel dieser Windmühle sich links und liefen links herum, solange sie stand, zum Wahrzeichen des Unrechts und des Unrechten. Quelle: Ludwig Bechstein, Deutsches Sagenbuch, Leipzig 1853

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Es geht ein Himmelsbote
jetzt still von Haus zu Haus,
das ist der fromme Bischof,
der heil’ge Nikolaus.
Gar herzlich wir ihn grüßen,
den braven heil’gen Mann,
und sagen unser Sprüchlein,
so gut’s ein jeder kann.

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Kartoffel-Lebkuchen

Lebkuchen gehören zu den beliebtesten Weihnachtsbackwerken. Hast du schon einmal Kartoffellebkuchen gegessen oder sogar selber gebacken? Probier’s doch einmal!

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Zutaten

  • 700 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 450 g Mehl
  • 3 Päckchen Backpulver
  • 6 Eier
  • 600 g Zucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g Schokostreusel
  • 75 g Zitronat
  • 75 g Orangeat
  • 3 TL Zimt
  • 2 TL Nelkenpulver
  • 250 g gemahlene Walnüsse
  • 250 g gemahlene Haselnüsse
  • Oblaten (groß rund)

Zubereitung

Kartoffeln kochen, noch heiß schälen und durch die Kartoffelpresse drücken und am besten über Nacht stehen lassen. Kartoffeln mit Mehl und Backpulver mischen, Eier und Zucker dazugeben und gut verrühren. Schokostreusel, fein gehacktes Zitronat, Orangeat, Walnüsse und Haselnüsse untermengen. Zimt und Nelkenpulver dazu. Backbleche mit Oblaten auslegen und auf jede ungefähr einen Esslöffel EL Teig geben und mit einem Messer glatt streichen. Lebkuchen bei 200°C (Ofen vorheizen) etwa 20 Minuten backen. Zuletzt die Lebkuchen je nach Geschmack mit Schokoladenglasur oder Puderzucker-Rum-Glasur überziehen und mit bunten Streuseln verzieren. (Quelle)

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Christmas Time in New Orleans
Die Weihnachtszeit in New Orleans hat eine besondere Stimmung. Die Häuser sind amerikanisch bunt geschmückt. Es gibt Weihnachtsparaden in der Canal Street oder Christmas Caroling auf dem Jackson Square. Dort treffen sich die Fans der Weihnachtslieder, um mit Liedtexten ausgestattet, Weihnachtslieder anzustimmen. Der French Market bietet Kochvorführungen und wie es sich für eine Stadt des Jazz gehört, finden überall Konzerte statt.
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Song „Christmastime in New Orleans“
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