Rhabarberkuchen und lachende Katzen

3. Dezember 2013

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 Am 4. Dezember haben die Bergleute, Tunnelarbeiter, die Feuerwehr, die Artilleristen und viele andere ihr großes Fest: Barbaratag.

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Die heilige Barbara stammt aus Nikomedien und wurde von ihrem Vater wegen ihrer außergewöhnlichen Schönheit in einen Turm gesperrt. Als sie ihm gestand, Christin zu sein, schleppte sie ihr Vater vor den gefürchteten Statthalter, der sie wegen ihrer Glaubenstreue durch das Schwert hinrichten ließ. Vorher ernährte sie sich von der Hostie. Deshalb wird sie mit dem Schwert, der Hostie und dem Kelch, oft auch mit einem Turm, dargestellt. Zahlreiche Kirchen mit ihrem Patronat und reiches Brauchtum bekunden ihre Bedeutsamkeit.

 

Es gibt auch einen ganz gemeinen Zungenbrecher, in dem eine Barbara einen Rhabarberkuchen bäckt. Ich glaube, ich habe ihn schon einmal in einer meiner Mails gepostet, aber hier ist er noch einmal:

In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Barbara war in der ganzen Gegend für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt. Da jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte.
Daher eröffnete sie eine Bar: Die Rhabarberbarbarabar. Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden. Die Bekanntesten unter ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte. Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte. Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten, gingen sie zum Barbier.
Der einzige Barbier, der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte das natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier. Der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier kannte von den Rhabarberbarbarabarbarbaren Rhabarberbarbaras herrlichen Rhabarberkuchen und trank dazu immer ein Bier, das er liebevoll Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier nannte.
Das Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier konnte man nur an einer ganz bestimmten Bar kaufen. Die Verkäuferin des Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbieres an der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar hieß Bärbel.
Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar zu Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel, um sie mit zur Rhabarberbarbarabar zu nehmen, um mit etwas Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.

Wenn du diesen Zungenbrecher selber erlernen willst, hilft dir vielleicht dieses Video. Schaffst du es noch heuer, den Text fehlerfrei zu sprechen, backe ich einen Rhabarberkuchen ganz für dich allein! Ich brauche dazu allerdings ein Beweisvideo mit dir!

(Entschuldige diesen gemeinen Text, liebe Nichte Barbara. Ich wünsche dir alles Gute zum Namenstag!)

 

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Kennst du die LOL-Cats? Das sind diese unzähligen Katzenbilder im Internet, die mit mehr oder weniger witzigen Texten auf „Katzen-Englisch“ (Lolspeak) versehen sind.

Wie zum Beispiel dieses:

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oder dieses

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Die Bezeichnung Lolcat kommt von LOL (steht für „laugh out loud“ „lautes Lachen“) und „cat“ (englisch für Katze). Lolcats tauchten erstmals 2006 im in einem Forum in Internet auf. Dort entwickelte sich der sogenannte Caturday – die Postings der Katzenbilder fanden vor allem Samstags statt (Cat + Saturday), die Channelbenutzer beschwerten sich aktiv über Mitglieder, die Lolcats an anderen Tagen posteten. Vom Forum aus breitete sich der Trend weiter über das Internet aus und wurde zum E-Mail-Phänomen. In kurzer Zeit entwickelte sich ein Trend, dem sich zehntausende Internetnutzer anschlossen. Bald gab es auch einen eigenen Weblog, der nur Lolcat-Bilder zeigt. Im Sommer 2009 wurden hier täglich etwa 10.000 Bilder eingereicht, die von den 20 Mitarbeitern durchgesehen und auf die Website gepostet wurden. Bis 2010 stieg die Zahl auf 40 Mitarbeiter, die die 18.000 täglichen Einreichungen für 53 verschiedene Seiten betreuten. Inzwischen tummeln sich als „Lolcats“ auch andere Tiere im Internet (von Hunden bis Papageien) und es gibt aber auch lateinisch sprechende Lolcats, wie zum Beispiel diese:

Image(auf Deutsch: Wer schläft, sündigt nicht)

und die „sprechen“ sogar einigermaßen korrektes Latein!

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One Response to “Rhabarberkuchen und lachende Katzen”

  1. barbara sepp Says:

    eulinda…ich werd zur barbierea, nach dieser zungenbrechergeschichte… mal sehn ob du backen wirst, deadline iss ja ziemlich kurz ?? danke für die namenstag glückwünsche !!!
    schönen 4ten noch, bussi barb.


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