Little Drummer Boy

2. Dezember 2013

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Das Lied „Little Drummer Boy“ kennst du sicherlich. Komponiert und getextet wurde es unter dem ursprünglichen Titel The Carol of the Drum im Jahr 1941 von Katherine K. Davis. Die als Co-Autoren aufgeführten Henry Onorati und Harry Simeone haben für das Lied verschiedene Arrangements beigesteuert. Bekannt wurde das Lied zunächst in der Version der Trapp Family Singers Mitte der 1950er Jahre.

 

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Eine der bekanntesten Versionen wurde 1977 von Bing Crosby und David Bowie als Duett gesungen (Peace on Earth). 

Mir gefällt auch die Version der a-cappella-Gruppe Pentatonix.

 

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Gestern hat mein Computer wiederholt den Gang ins Internet verweigert. Nachdem ich meine eigene Trickkiste erfolglos geleert habe, habe ich bei der Hotline meines Providers angerufen und ganz freundlich gefragt, ob man mir helfen könnte und habe mein Problem geschildert. Der Mann am anderen Ende der Leitung hat mich sofort fast ebenso freundlich zurückgefragt, ob ich denn den Computer wohl auch eingeschaltet hätte. Das hat mich ein wenig geärgert – ich bin ja schließlich kein DAU (Dümmster Anzunehmender User). Aber nachdem er es dann im weiteren Verlauf des Gesprächs doch geschafft hat, mich wieder ins WWW zu lassen, habe ich ihm diesen Fauxpas großzügig verziehen. Es ist ja wahrscheinlich wirklich kein Honiglecken, bei so einer Hotline zu arbeiten:

 

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Die folgende Geschichte ist beim Kundendienst von XXX passiert. Wie nicht anders zu erwarten, wurde dem Kundenbetreuer gekündigt. Allerdings führt die betreffende Person derzeit einen Arbeitsgerichtsprozess auf Wiedereinstellung gegen die Firma, weil die Kündigung ohne ausreichenden Grund ausgesprochen worden sein soll. Das Telefongespräch, das zu der Kündigung geführt hatte, wurde wie folgt mitgeschnitten:

„Hier ist der Kundendienst von XXX, kann ich Ihnen helfen?“

„Ja, ich habe Probleme mit Ihrem Textprogramm.“

„Was für Probleme sind das?“

„Also, ich habe gerade getippt und plötzlich waren die Wörter weg.“

„Wie das?“

„Sie sind verschwunden.“

„Hmmm. Sagen Sie, wie sieht Ihr Bildschirm jetzt aus?“

„Da ist nichts.“

„Nichts?“

„Der Schirm ist leer. Da kommt auch nichts, wenn ich tippe.“

„Befinden Sie sich noch in XXX oder haben Sie Windows beendet?“

„Woran merke ich das?“

„Sehen Sie C: Eingabe vor sich?“

„Was ist eine Seheingabe?“

„Lassen wir das. Können Sie den Cursor über den Schirm bewegen?“

„Es gibt keinen Cursor. Ich hab Ihnen doch gesagt, nichts, was ich eingebe, wird angenommen.“

„Hat Ihr Monitor eine Anzeige für die Stromversorgung?“

„Was ist ein Monitor?“

„Das ist das Ding mit dem Bildschirm, das wie ein Fernseher aussieht. Gibt es da ein kleines Licht, das leuchtet, wenn der Schirm an ist?“

„Weiß ich nicht.“

„Gut, dann sehen Sie doch bitte auf der Rückseite des Monitors nach und suchen die Stelle, wo das Stromkabel herauskommt. Können Sie das sehen?“

„Ja, ich glaube schon.“

„Sehr gut. Folgen Sie jetzt dem Stromkabel und sagen Sie mir bitte, ob es eingesteckt ist.“

„…. Ja, ist es.“

„Als Sie hinter dem Monitor standen, haben Sie da auch gesehen, ob zwei Kabel eingesteckt waren und nicht nur eines?“

„Nein.“

„Da müssen zwei Kabel sein. Wenn Sie bitte noch einmal hinter den Monitor schauen, ob es da ein zweites Kabel gibt.“

„… Okay, das Kabel ist da..“

„Folgen Sie bitte dem Kabel und teilen Sie mir dann bitte mit, ob es fest in Ihren Computer eingestöpselt ist.“

„Ich kann mich nicht so weit rüberbeugen.“

„Aha. Können Sie wenigstens sehen ob es eingesteckt ist?“

„Nein.“

„Vielleicht, wenn Sie sich mit dem Knie abstützen und etwas nach vor lehnen?“

„Das liegt nicht an meiner Haltung – es ist dunkel hier.“

„Dunkel?“

„Ja – die Büroleuchten sind aus, und das einzige Licht kommt durch das Fenster.“

„Gut, schalten Sie dann bitte das Licht in Ihrem Büro an.“

„Kann ich nicht.“

„Nicht? Wieso?“

„Weil wir Stromausfall haben.“

„Ein Strom… ein Stromausfall? Aber dann haben wir´s jetzt. Haben Sie noch die Kartons, die Handbücher und die Verpackung, in der Ihr Computer ausgeliefert wurde?“

„Ja, die habe ich im Schrank.“

„Gut. Gehen Sie hin, bauen Sie Ihr System auseinander und verpacken Sie es bitte so, wie Sie es bekommen haben. Dann bringen Sie es bitte zu dem Laden zurück, wo Sie den Computer gekauft haben.“

„Im Ernst? Ist es so schlimm?“

„Ich befürchte, ja.“

„Also gut, wenn Sie das sagen. Und was erzähle ich denen?“

„Sagen Sie ihnen, Sie wären zu blöd für einen Computer.“

(Quelle)

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One Response to “Little Drummer Boy”

  1. Claudia Says:

    Ich kann den Help Desk Menschen sehr gut verstehen! 🙂


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